Der Fächerahorn

Der Fächerahorn ist eine wunderschöne Zierpflanze und wird immer öfter im eigenen Garten gepflanzt. Kein Wunder, denn der Baum ist wirklich sehr schön, wenn man auf ein paar Kleinigkeiten achtet.

Herkunft

Der Fächerahorn (Acer palmatum) ist oeine sehr beliebte Zierpflanze für den Garten. Der Fachhandel bietet viele Sorten mit unterschiedlichen Formen an. Der Fächerahorn kommt ursprünglich aus Ostasien. Man findet ihn in den koreanischen und japanischen Berg- und Tieflandwäldern.

FächerahornSeit dem 18. Jahrhundert gibts diesen Baum auch in Europa. Der schwedische Arzt und Botaniker Carl Peter Thunberg entdeckte den Baum auf einer Japanreise und brachte ihn nach Europa mit.

Wuchs des Fächerahorn

Der Fächerahorn wächst relativ langsam. Ganze 20 bis 30 Zentimeter wächst er pro Jahr. Insgesamt kann er eine Höhe von fünf bis sieben Meter erreichen und etwa genauso breit werden, wenn man ihm den Freiraum gibt.

Blätter & Blüten

Ein Blatt besitzen meistens fünf, sieben oder neun Lappen. Am Anfang der Blütezeit sind die Blätter natürlich grün. Im Herbst verfärben sich die Blätter dann goldgelb bis karminrot. Im Mai öffnet der Baum seine Blütenknospen. Er blüht im Mai bis Juni mit roten, später braunen Blütentrauben. Der Früchte der Pflanze spalten sich später in  geflügelte, propellerartige Früchte.

Ahornblatt, Der Fächerahorn

Standort

Am schönsten wird die Pflanze, wenn sie möglichst viel Sonne abbekommt. Der beste Standort sollte auch windgeschützt sein und ein günstiges Klima haben. Aber auch im Halbschatten kommt der Fächerahorn zurecht. Trotzdem sollte man nach einem sonnigen Plätzchen suchen, wenn man die Pflanze in seinem eigenen Garten pflanzen möchte.

Boden

Am besten eignen sich lockere, durchlässige und sandiger Lehmboden. Reine Sandböden sollte man möglichst verhindern. Sehr schwere, nasse oder verdichtete Böden sollte man sogar unbedingt vermeiden. Der Fächerahorn wird das wahrscheinlich nicht überleben, da die meisten Bäume von der unheilbaren Verticillium-Welke befallen werden.

Der Fächerahorn bevorzugt schwache saure, kalkarme Böden. Er wächst aber auch noch in neutraler bis leicht alkalischer Erde. Den PH-Wert der Erde kann man auch messen. Wie das geht, erfahren Sie in dem Artikel über PH-Werte.

Fächerahorn pflanzen

Besonders junge Fächerahorne sind etwas frostempfindlich. Wenn Sie die Pflanze in ihrem eigenen Garten pflanzen möchten, dann sollten Sie ihn im Frühjahr pflanzen, nachdem es keinen Spätfrost mehr gibt.

Lehmiger oder harter Boden sollte unbedingt auf einer Fläche von etwa vier Quadratmetern bis zu einer Tiefe von bis zu 50 Zentimeter aufgelockert werden. Mit einem Spaten können Sie den Boden umgraben. Dabei sollten Sie auch reichlich Bausand mit eingearbeiten, damit der Boden schön locker bleibt.

Außerdem ist es wichtig, dass die Pflanze nicht an einem Ort gepflanzt wird, wo sich Staunässe bilden kann. Anders als bei den meisten Pflanzen, sollte man beim Fächerahorn auch darauf achten, dass man ihn nicht zu tief in die Erde einpflanzt und nach dem einpflanzen auch keine Erde um den Stamm herum aufstaut. Zuletzt sollte die Pflanze gegossen werden und außen herum mit Rindenhumus gemulcht werden.

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